Heilpraktiker Hartmut von Czapski
Heilpraktiker Hartmut von Czapski

Symbioselenkung

Unser Darm ist eine innere Haut, die, genau wie die Außenhaut, eine Barrierefunktion gegenüber schädlichen Einflüssen der Außenwelt hat. Die Aufnahme der Nahrung über die Darmschleimhaut erfolgt über eine Oberfläche von 150-200m²!
 

Auf dieser Oberfläche leben 10 mal mehr Keime als der Mensch Zellen hat. Diese Keime teilen sich in 400 bis 500 verschiedene Stämme (Bakterien, Bazillen, Hefen, Protozoen, Kokken etc.). Sie leben in Symbiose mit dem Menschen. Bei einer Symbiose unterstützen sich verschiedene Lebewesen, ohne sich gegenseitig Schaden zuzufügen.

Diese nützlichen Bakterien leben in den Falten des Darmes und erfüllen dort verschiedene Aufgaben für den Menschen. Sie selber bekämpfen schädliche und giftige Eindringlinge, die sich im Darm ansiedeln wollen. Sie regen das körpereigene Abwehrsystem an, mehr Fresszellen gegen schädliche Bakterien, Viren oder entartete Zellen zu bilden.
 

Die Darmbakterien haben auch einen Anteil an der Vitamin K2 Versorgung ihres Wirts. Vitamin K2 ist wichtig für die Blutgerinnung.
 

Stoffwechselprodukte dieser Bakterien regen auch die Verdauungsbewegungen des Darmes an und ernähren die Darmschleimhäute. Auch durch die Zunahme des Stuhlvolumens entsteht ein verdauungsfördender Effekt, denn 1/3 dieses Volumens besteht aus abgestorbenen Darmbakterien.
 

Die wichtige Symbiose kann durch verschiedene Faktoren gestört werden. Dazu gehören u. a. psychische und infektiöse Ursachen, verdorbene und schmutzige Nahrungsmittel, eine zu hohe Eiweißzufuhr, Strahlentherapie, Sulfonamid- und Antibiotikakuren oder andere Arzneimittel. Die Vernichtung der schützenden Schleimhautbarriere öffnet der Invasion von Umweltgiften Tür und Tor. Es kommt zur verminderten Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlehydraten etc.

Auch der Wasserhaushalt ist gestört und allgemein kann man sagen, dass die Widerstandskraft des Menschen sinkt. Oft siedeln sich auch falsche Bakterienstämme an, die giftige Stoffwechselprodukte absondern, oder es kommt zur Ausbreitung von schädlichen Pilzkulturen.

Diese können sich auch im Extremfall im ganzen Körper ausbreiten. Die Symptome reichen von Abgeschlagenheit, Hautproblemen, Aufstoßen, Stuhlunregelmäßigkeiten bis zu Gelenkentzündungen u. a. m.

Aus diesen Gründen ist es häufig nötig, Pilze abzutöten und vermehrungsfähige Keime von besonders wertvollen Rassen im Darm erneut anzusiedeln. Dies kann zwar Monate dauern, aber es ist ein wertvoller Beitrag zur Gesunderhaltung unseres Körpers.

 

Wir arbeiten mit dem BIO LABOR zusammen. Dort werden durch Stuhlproben Fehlbesiedlungen des Darms festgestellt.

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© Heilpraktiker Hartmut von Czapski