Heilpraktiker Hartmut von Czapski
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Qigong

Der Begriff "Qigong" umfasst verschiedene Arten von Übungen um das "Qi", die Lebensenergie, aufzunehmen und in den Energieleitbahnen, den so genannten "Meridianen", fließen zu lassen. Diese Körper- und Atemübungen haben eine mindestens 4000 Jahre alte Tradition in China, wie man durch Beschreibungen auf Grabbeigaben feststellen konnte.

Man unterscheidet die verschiedensten Arten von Übungen. Einerseits das weiche Qigong, dass viele meditative, auf der Vorstellungskraft beruhende Elemente enthält und oft im Sitzen oder Liegen durchgeführt wird.

Andererseits kennen wir das harte Qigong, das auch die Muskulatur und die Sehnen stärkt und die inneren Organe massiert. Man denke z.B. an die Leistungen der Shaolin Mönche im Kung Fu oder an die akrobatischen Fähigkeiten der Schauspieler der Peking Oper. Doch Qigong Übungen stärken nicht nur den Körper, sondern beruhigen auch den Geist und regulieren das vegetative Nervensystem.

Eine besondere Form ist das therapeutische Qigong, das bestimmte Übungen bei bestimmten Erkrankungen vorschreibt. Wie jede empirische Wissenschaft wird Qigong auch immer weiterentwickelt. So wurden in den letzten Jahrzehnten z. B. bestimmte neue Übungen zur Krebsbekämpfung durch ihre guten Erfolge berühmt.

In China gibt es in vielen Krankenhäusern neben der Abteilung für Schulmedizin eine Abteilung für traditionelle chinesische Medizin. Dazu gehört auch der Behandlungsraum für den Qigong Therapeuten.
 

Hier werden dem Patienten nicht nur Übungen beigebracht die er zuhause regelmäßig üben soll, der Therapeut führt dem Patienten auch Energie zu, die er selber aufgenommen hat.
 

Die Ausbildung zum Qigong Therapeuten ist normalerweise langwierig. Nach 5 Jahren Übung kann man Qigong Übungen lehren, nach 10 Jahren auch therapieren.

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