Heilpraktiker Hartmut von Czapski
Heilpraktiker Hartmut von Czapski

Homöopathie

Anwendung der Homöopathie

Homöopathische Mittel haben eine ganz andere Wirkungsweise als Pflanzentinkturen oder Heilpflanzentees. Homöopathische Mittel werden aus Tieren, Mineralien, Pflanzen, Umweltgiften und Krankheitsprodukten (Nosoden) hergestellt. Es gibt sie als Tabletten, Tropfen, Pulver oder Kügelchen (Globuli).
 

Die Information, die sie beinhalten, wird über die Mundschleimhaut am besten aufgenommen, deshalb sollte man diese Medikamente im Mund zergehen lassen. Kaffee und Homöopathie vertragen sich nicht; deshalb keinen Kaffee 30 Minuten vor oder nach der Einnahme trinken. Manche Homöopathen verordnen noch weitere Einschränkungen(z.B. Pfefferminz).

Es werden verschiedene Potenzen (Verdünnungsstufen) angewandt, je nachdem ob das Leiden chronisch oder akut, körperlich oder seelisch ist. Eine scharfe Trennung dieser vier Aspekte gibt es bei der Ganzheitsbehandlung jedoch meistens nicht.
 

Homöopathische Mittel können meistens auch neben anderen Heilweisen angewandt werden. Wenn das Körpergewebe stark zerstört, stark infiziert oder entartet ist, hat die Homöpathie nur einen Platz als Begleittherapie neben anderen Maßnahmen.
 

Doch bei allen anderen Erkrankungen kann die Homöopathie helfen und heilen. Je nach Fall und Mittel innerhalb von Minuten bis zu 3 Monaten. Es ist möglich,dass es zu einer sogenannten Erstverschlimmerung kommt, dies ist ein gutes Zeichen, der Körper reguliert sich.

Wie wirkt die Homöopathie?
 

Die Wirksamkeit wurde in den letzten 170 Jahren zig-tausendfach durch Heilungen, auch in der Tierheilkunde, belegt. In neuerer Zeit ist man jedoch der Wirkungsweise der Homöopathie auf die Spur gekommen. Der Biophysiker Dr. F. A. Popp hat entdeckt, daß jede menschlich Zelle ein ganz schwaches Licht aussendet. Er nannte diese Strahlung „Biophotonen“.
 

Sie bilden ein regulierendes Trägerfeld, das den ganzen Organismus umfaßt. Dieser pulsierende Energiekörper aus Licht steuert alle biochemischen Vorgänge in unserem Körper. Bei der genau festgelegten, stufenweisen Zubereitung eines homöopathischen Mittels bleibt die elektromagnetische Schwingung der Substanz in der Lösung zurück und regt die patienteneigene Schwingung zur Selbstregulation und Selbstheilung an.

Die Auswahl des homöopathischen Mittels
 

Die Kunst des Homöopathen besteht nun darin, durch Berücksichtigung möglichst vieler Empfindungen, Verhaltensweisen und Krankheitsentwicklungen des Patienten, homöopathische Mittel auszuwählen, die durch ihre eigene Schwingung die des Patienten zur Gesundung anregen können. Deshalb nennt man die Homöopathie auch eine spezifische Reiztherapie.
 

Der Grundsatz der Homöopathie lautet:“SIMILIA SIMILIBUS CURENTUR“; das bedeutet:“Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden. Für die Therapie heißt das, daß Arzneien, die am sensiblen Gesunden bestimmte Veränderungen und Verhaltensweisen hervorrufen, imstande sind, ähnliche Veränderungen und Verhaltensweisen beim Kranken zu heilen, wenn man sie in abgestimmter und aufbereiteter Dosis anwendet.

Die Geschichte der Homöopathie
 

Die Homöopathie wurde von dem Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) gegründet. Er schuf in seinen 88 Lebensjahren 136 Werke und 24 Übersetzungen, war als Universitätslehrer und Hausarzt tätig. Noch als 80 jähriger heiratete er eine 35 jährige Frau und zog von Köthen nach Paris, wo er bis zu seinem Lebensende eine sehr arbeitsintensive Praxis führte. Er wurde u.a. durch seine erfolgreichen homöopathischen Behandlungen während einer Cholera Epidemie bekannt.

Die Homöopathie verbreitete sich zwischen 1830 und 1850 auf der ganzen Welt. Zuerst an Fürstenhöfen, dann auch an Universitäten und Kliniken in West- und Osteuropa, in Nord- und Südamerika.

Doch der Siegeszug der Homöopathie wurde durch eine Entwicklung gestoppt. Es gab bedeutende Fortschritte in der Mikroskopie und chemischen Analyse. Man glaubte die Schuldigen für die menschlichen Erkrankungen gefunden zu haben: Bakterien und Viren.
 

Die Folge war, daß man den menschlichen Körper in seine kleinsten Teile zerlegte und oft darüber vergaß, daß der Mensch mehr ist als seine Einzelteile. Diese Entwicklung hatte sichtbare Erfolge bei der Seuchenbekämpfung, aber die Selbstheilungskräfte des Menschen wurden vernachlässigt oder geschwächt sodaß es immer mehr zu chronischen Erkrankungen kam.
 

Wenige Ärzte und viele Heilpraktiker retteten und entwickelten die Homöopathie durch die Jahrzehnte, sodaß heute an die 3000 Einzelmittel bekannt sind. Die individuelle Ganzheitsbehandlung rückt, zum Glück, wieder mehr in den Vordergrund und so wenden immer mehr Behandler homöopathische Mittel in der Menschen- und Tierheilkunde an.

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